Die Gewinnerinnen der Umweltehrung 2025:

Venus Masoudi & Pauline Hirschhausen

Venus Masoudi & Pauline Hirschhausen

Die Gewinnerinnen der Umweltehrung 2025: Venus Masoudi & Pauline Hirschhausen

Die Gewinnerinnen der Umweltehrung 2025:
Venus Masoudi & Pauline Hirschhausen

Klimakampagne Herzogenrath Separator Klima

Zwei junge Frauen, ein Zukunftsdach für Herzogenrath. Venus Masoudi und Pauline Hirschhausen sind die Gewinnerinnen der Umweltehrung 2025. Gemeinsam haben sie ein Modell entwickelt, das Dachbegrünung, Solarstrom und Lebensraum für Insekten verbindet. Im Interview mit ihnen lernst du die beiden und ihr „Superökodach“ besser kennen.

Wie würdet ihr eure Arbeit jemandem beschreiben, der noch nie davon gehört hat?

Es handelt sich bei unserem Projekt um ein Versuchsmodell, welches ein Dach imitieren soll, welches mit Sedum (Dickblattgewächse als Dachbegrünung), einer Balkonkraftwerkphotovoltaikanlage und einem Insektenhotel ausgestattet ist. Unser Ziel ist es, die Emissionen zu berechnen und ökologischen sowie ökonomischen Nutzen dadurch zu erfassen und das Modell auf dem Schuldach des zukünftigen Anbaus zu bringen und somit das Projekt im großen Sinne zu verwirklichen.

Was hat euch inspiriert?

Im Rahmen der MINT-Exellenzförderung bei Herrn Kleinefinke am SGH kamen wir durch Brainstorming auf die Idee, ein Zukunftsdach zu entwickeln, welches ökologische Isolation und Stromerzeugung sowie die Chance auf Artenvielfalt ermöglicht. Daraufhin haben wir dieses Modell erstellt.
Wobei wir uns auch für die Beratung unseres damaligen Klassenlehrers Daniel Helfer hinsichtlich des Balkonkraftwerks bedanken möchten.

Was ist euer schönster Moment?

Der schönste Moment war für uns nach 1,5 Jahren des Projektbeginns das vollständige Dachmodell zu sehen, wie wir es uns vorgestellt hatten.
Außerdem war es natürlich auch schön zu erfahren wie kooperativ Sponsoren (wie dem Dachbetrieb Essers) waren und wie wir mit offenen Armen empfangen wurden und uns Hilfe angeboten wurde. Besonderer Dank gilt Fabienne Heinrichs, die uns als Zugang zur Unweltabteilung der Stadt wirklich sehr geholfen hat und unser Projekt immens vorangetrieben hat.

Welche Herausforderung musstet ihr auf dem Weg meistern?

Während der Entwicklung und Verwirklichung des Projekts, trafen wir natürlich auch auf Hürden; v.a. auf bürokratische und zeitliche. Dies konnte natürlich auch durchaus frustrierend sein, aber letztlich sind wir auch wegen der Unterstützung (zum Glück) am Ball geblieben.

Wie kann man euch unterstützen oder selbst mitmachen?

Wir wünschen uns, dass wir als Gesellschaft viel kooperativer mit Jugendlichen und effizienter mit Herausforderungen wie dem Klimawandel umgehen würden, sodass förderliche Projekte zum Nutzen aller entstehen und verwirklicht werden können.

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