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Klimakampagne Herzogenrath
Newsletter-Ausgabe 9 – 04/2026
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Klimakampagne Herzogenrath
Newsletter-Ausgabe 9 – 04/2026
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Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
in Herzogenrath wächst Nachhaltigkeit auf vielen Ebenen: Mit dem Tag der Umwelt steht ein großes gemeinschaftliches Ereignis bevor, das zum Mitmachen, Entdecken und Austauschen einlädt. Gleichzeitig setzt die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt ein starkes Zeichen für globale Verantwortung und faire Handelsbedingungen.
Auch vor Ort wird weiter gestaltet. Blühflächen fördern die Artenvielfalt im Stadtgebiet, am Finkenberg entsteht ein klimastabiler Mischwald und für die Halde Adolf werden innovative Ansätze entwickelt, um Naturschutz, Bildung und Klimaschutz miteinander zu verbinden.
Diese Ausgabe bietet Einblicke in aktuelle Projekte, Hintergründe und zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen.
Wir wünschen viel Freude beim Lesen und Mitgestalten!
Ihr Klima- und Umweltschutzteam der Stadt Herzogenrath
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Umwelttag in Herzogenrath: Mitmachen, entdecken und nachhaltig handeln
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Umwelttag in Herzogenrath: Mitmachen, entdecken und nachhaltig handeln
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Am 5. Juni 2026 beteiligt sich Herzogenrath am Internationalen Tag der Umwelt mit einem Aktionstag rund um Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit im Soziokulturellen Zentrum „Klösterchen". Von 14 bis 18 Uhr erwartet die Besucher:innen ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie.
Zahlreiche regionale Initiativen laden dazu ein, Natur- und Klimaschutz hautnah zu erleben. An verschiedenen Ständen gibt es Mitmachaktionen, Informationen, praktische Tipps und Angebote für Kinder und Erwachsene.
Zu den besonderen Programmpunkten zählen Vorträge und Gespräche mit Expert:innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis, darunter der Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif sowie der nordrhein-westfälische Umweltminister Oliver Krischer. Auch Themen wie Klimawandel, Energiewende und nachhaltige Stadtentwicklung stehen im Mittelpunkt.
Neben dem Bühnenprogramm sorgen Mitmachaktionen für Kinder und Familien sowie verschiedene Essen- und Getränkeangebote für eine lebendige und familienfreundliche Atmosphäre.
Der Tag der Umwelt bietet die Gelegenheit, sich zu informieren, neue Ideen mitzunehmen und gemeinsam ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz in Herzogenrath zu setzen.
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Gelebte Verantwortung vor Ort
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Herzogenrath ist Fairtrade-Stadt!
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Herzogenrath ist Fairtrade-Stadt!
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Fairtrade-Städte fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und vernetzen engagierte Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Weltweit tragen bereits rund 2.000 Städte diesen Titel, über 900 davon in Deutschland.
Auch in Herzogenrath wurde der Prozess im Rahmen der städtischen Nachhaltigkeitsbemühungen angestoßen. Eine lokale Steuerungsgruppe aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen hat die Aktivitäten koordiniert und die Stadt erfolgreich zur Zertifizierung geführt.
Für die Auszeichnung mussten fünf Kriterien erfüllt werden, darunter ein Ratsbeschluss, der Verkauf fair gehandelter Produkte sowie breites gesellschaftliches Engagement und Öffentlichkeitsarbeit.
Das Siegel gilt zunächst für zwei Jahre. Ziel bleibt es, das Thema Nachhaltigkeit weiter zu verankern und gemeinsam den fairen Gedanken in die Breite zu tragen.
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Blüh- und Langgraswiesen in Herzogenrath
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Blüh- und Langgraswiesen in Herzogenrath
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Mit Blüh- und Langgraswiesen schafft die Stadt Herzogenrath seit vielen Jahren wertvolle Lebensräume für heimische Tiere und Pflanzen. Auf naturnahen Flächen können Wildblumen und Gräser wachsen, Blüten sich entwickeln und Insekten sowie Vögel Nahrung und Schutz finden. Gleichzeitig verbessern die Wiesen das Mikroklima und verschönern das Stadtbild.
Damit diese Flächen erhalten bleiben, bittet die Stadt um einen achtsamen Umgang: Bitte halten Sie die Wiesen sauber und betreten Sie sie möglichst nicht. Wer selbst eine Blühfläche anlegen möchte, kann sich beim städtischen Bauhof zu geeignetem Saatgut beraten lassen.
Wildwiesen gibt es im gesamten Stadtgebiet, unter anderem an der Markttangente, am Rathaus, an der Allee der Jahresbäume, in der Bicherouxstraße, an der Berger Straße, am Freibad Merkstein sowie an der Kirchratherstraße, der Römerstraße und der Willibrordstraße.
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Klimaschutz durch ökologische Flächenaufwertung in Herzogenrath
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Ökologische Perspektiven für die Halde Adolf
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Ökologische Perspektiven für die Halde Adolf
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Die Stadt Herzogenrath möchte die Halde Adolf ökologisch weiterentwickeln und gleichzeitig neue Wege im Klimaschutz gehen.
Der Stadtrat hat die Verwaltung beauftragt, die Verpachtung großer Teile der Haldenflächen unter der Voraussetzung in die Wege zu leiten, dass eine ökologische Aufwertung der Flächen erfolgt. Ziel ist es, Natur, Klimaschutz und wirtschaftliche Aspekte sinnvoll miteinander zu verbinden. Ein vergleichbares Projekt wurde in Deutschland bislang erst ein einziges Mal umgesetzt.
Geplant ist unter anderem, Teile der stark bewaldeten Halde schrittweise in Offenlandbereiche umzuwandeln. Vorgesehen sind beispielsweise Feuchtbiotope, Schafweiden oder Streuobstwiesen, damit sich heimische Tier- und Pflanzenarten wieder besser entwickeln können. Begleitet werden soll dieser Prozess durch Bildungsangebote für Schulen, Kitas und weitere Besucher:innen.
Unternehmen aus der Region sollen zudem künftig die Möglichkeit erhalten, über dieses Projekt ihre CO₂-Emissionen durch lokale Maßnahmen zu kompensieren. Die Halde bleibt dabei weiterhin öffentlich zugänglich, während die ökologische Aufwertung Schritt für Schritt über viele Jahre umgesetzt wird.
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Baumpflanzungen am Finkenberg
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Neuer Wald für den Finkenberg
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Neuer Wald für den Finkenberg
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Am Finkenberg entsteht auf einer rund 2.500m² großen Fläche ein neuer Wald aus heimischen Baumarten. Bei dem Grundstück handelt es sich um eine Ausgleichsfläche für die ökologische Kompensation städtischer Maßnahmen wie den Bau von Spielplätzen, Fitnessanlagen oder Schwimmbädern.
Gepflanzt werden insgesamt zwölf heimische Baumarten, darunter Stieleiche, Hainbuch, Winterlinde, Flatterulme und Elsbeere. Am nördlichen Rand des Areals entsteht zusätzlich ein dreireihiger Waldrand aus verschiedenen Sträuchern und Wildobst, der den neuen Wald ökologisch ergänzt und Lebensraum für viele Tierarten bietet.
Die Arbeiten haben im März 2026 begonnen. Zum Schutz der jungen Setzlinge vor Wildverbiss wird die Fläche eingezäunt. Außerdem wird im ersten Jahr eine Zwischensaat mit Sonnenblumen eingesät, damit der Boden bedeckt ist und sich die Fläche gut entwickeln kann.
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Klimakampagne Herzogenrath
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Klimakampagne Herzogenrath
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